Wer wir sind

“Nur mit dem Herzen sieht man gut” – Antoine de Saint Exupéry

Mati ist eine unabhängige Nichtregierungsorganisation (NRO), die seit 1997/98 im Norden von Bangladesh in den Distrikten Sherpur und Mymensingh Projekte zur selbstbestimmten Dorfentwicklung entwickelt und gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung umsetzt. Die Organisation wurde gemeinsam von Bangladeshis und Deutschen gegründet.

Mati Bangladesh ist offiziell als NGO in Bangladesh beim NGO Affairs Bureau Dhaka und dem Social Welfare Office Sherpur registriert. Aus Deutschland erhält Mati Unterstützung von den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Förderorganisation Mati e.V. (www.mati-net.de), mit Sitz in Wiesbaden/Mainz.

thumb_content_werwirsindDas Mati Hauptbüro befindet sich in Sankipara/Mymensingh, wo das Geburtshaus des Mati-Begründers Lenen Rahaman zum Bürokomplex ausgebaut wurde. Des Weiteren hat Mati fünf Außenstationen in verschiedenen Dörfern. Wir haben rund 70 Vollzeit-MitarbeiterInnen, die durch internationale und lokale Freiwillige verstätkt werden.

Obwohl Bangladesh selbst ein Land mit einer stark autoritär-hierarchisch geprägten Kultur ist, versucht Mati hierarchische Organisationsstrukturen zu reduzieren und fördert gemeinsame Entscheidungsprozesse in allen Bereichen der Organisation.

Da wir eine sehr kleine NGO sind, ist ein persönlicher, freundschaftlicher Umgang unter den Mitarbeitern von großer Bedeutung. Häufige Meetings in allen Bereichen bieten die Möglichkeit einer konstanten Verbesserung und Überprüfung unserer Arbeitsstrategien.

Wir glauben nicht, dass Entwicklung, egal welcher Art, Menschen oder Gemeinschaften von oben auferlegt werden kann. Vielmehr müssen die Initiativen von der Basis ausgehen, von denen, die es betrifft: den Armen. So sieht sich Mati eher als Mediator, der die Wünsche und Bedürfnisse der Menschen in Handlungen umsetzt, indem wir großes Gewicht auf ihre Mitbestimmungs- und Eigentumsrechte  an Entwicklungsprozessen legen, und die Menschen dadurch direkt in die Verantwortung nehmen. Dies ist nur möglich, wenn man als Organisation ständigen Kontakt mit der betroffenen Bevölkerungsgruppe pflegt. Man muss nah an den Menschen leben, um ihre Sicht- und Denkweisen nachvollziehen zu können.

Aus diesem Grund haben wir auch keine prestige-trächtiges Büro in der Hauptstadt Dhaka, denn unsere Zielgruppe wohnt nicht im Botschaftsviertel Gulshan oder Banani, sondern in den Slums von Mymensingh, und auf schwer zugänglichen Dörfern in der Provinz.

Förderer & Unterstützer

Finanzielle Unterstützung erhält Mati durch private Mitglieder und Sponsoren, internationale Spender und öffentliche Geber.

Unter den finanziellen Gebern für die Mati-Programme sind öffentliche Geber wie das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), die Hessen Agentur, die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Eschborn/Dhaka, und die Deutsche Botschaft in Dhaka, genauso wie kirchliche Hilfsorganisationen wie MISEREOR, Brot für die Welt, das Bistum Limburg oder Vereine und Stiftungen wie die Stiftung Brücke, Stiftung 100, HelfensWERT e.V., Mati e.V., und viele andere kleine Initiativen, wie z.B. Dritte-Welt Läden. Nicht zu vergessen, die vielen Freunde, Bekannten, Menschen, die irgendwie von unserer Arbeit erfahren haben, und sich spontan entschliessen, uns mit ihrer persönlichen Spende zu helfen. Ohne sie wäre vieles nicht möglich.

Im Bereich Frauenrechte und Gesundheit arbeiten wir auch direkt mit der Bengalischen Regierung zusammen.